Am ersten Tag der Semesterferien besuchte uns auf Einladung der Liberalen Hochschulgruppe Christian Lindner in Göttingen.

Da die größten Hörsäle der Uni bereits durch eine Tagung belegt waren, konnte die LHG maximal 500 Plätze anbieten – rund doppelt so viele standen vor dem Hörsaal im Waldweg bereit. Für alle, die keinen Platz ergattern konnte, bot die LHG einen Livestream an – die Aufzeichnung dazu ist hier zu finden: https://www.facebook.com/lhggoe/

 

Lindner wendete sich auch gegen „die Akademisierung der Gesellschaft. Abitur für alle ist kein Ziel“. Er brach eine Lanze für die „großartige duale Ausbildung im Handwerk“. Talente würden von der Uni abgeworben und im Leben unglücklich. Sein Beispiel: Mit einem schlechten Abschluss eines Jurastudiums lande der Absolvent vielleicht bei einer Versicherung und Schäden bearbeiten. Dieser Arbeitsplatz sei dann in zehn Jahren durch die Digitalisierung weg. Das würde einem Stuckateur nicht passieren. Lindners Fazit: „Vorsicht an der Bahnkante bei der Berufswahl.“ Und: „Warum ist der Master mehr wert als der Meister?“

Zum vollständigen Artikel im Göttinger Tageblatt: http://www.goettinger-tageblatt.de/Campus/Goettingen/Christian-Lindner-spricht-in-der-Aula-der-Universitaet-Goettingen

Volles Haus an der Georg-August-Universität: Semesterferienstart mit Christian Lindner

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